Muskelfettanalyse

Der Körper benötigt ein Minimum an Körperfett, z.B. um die Körperorgane vor Verletzung zu schützen. Das Fettgewebe hat außerdem die wichtige Funktion, je nach Stoffwechselsituation Energie zu speichern oder freizusetzen.

Wenn die tägliche Energieaufnahme den täglichen Energieverbrauch (Stoffwechselvorgänge, körperliche Aktivitäten) jedoch übersteigt, wird die überschüssige Energie in Form von Körperfett gespeichert.

Ein hoher Körperfettanteil hat direkte Auswirkung auf die Gesundheit, auf die sportliche Leistung und sogar auf die Lebenserwartung eines Menschen.

Zahlreiche Studien belegen, dass Fettsucht (Adipositas - übermäßige Speicherung von Fett) nachteilige Auswirkungen auf Gesundheit und Lebenserwartung hat.
Herz-/Kreislaufkrankheiten, Hypertonie, Fettstoffwechselstörungen Diabetes, bestimmte Arten von Krebs und andere medizinische Probleme stehen in direktem Zusammenhang mit Fettsucht.

Die Welt-Gesundheitsorganisation WHO hat die Adipositas daher als chronische Erkrankung eingestuft.

Die Muskelfettanalyse basiert auf dem Prinzip von Lichtabsorption und –reflexion unter Anwendung von Near-Infrarot-Spektroskopie und gibt Informationen über die Körperzusammensetzung (Fettmasse und fettfreie Masse, also Fett-Muskelrelation und Wassergehalt).Die Körperfettmessung mit Near-Infrarot-Technologie hat im Vergleich zu anderen gängigen Methoden auf dem Markt unter anderem den Vorteil, dass keine Messvorbedingungen eingehalten werden müssen.

Nahrungs- oder Flüssigkeitsaufnahme vor der Messung, Einnahme von Medikamenten, Menstruation, Sporttreiben etc. beeinflussen die Messresultate nicht.
Dies und eine exzellente Wiederholbarkeit/Reproduzierbarkeit der Messresultate gewährleistet die effiziente Überwachung von Gewichts- und Fettreduzierungsprogrammen ebenso wie von bewegungsprogrammen zum Muskelaufbau und somit die optimale Beratung und Betreuung der Patienten. Regelmäßige Körperfettkontrolle ist ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsvorsorge.

Die Ergebnisse geben Informationen zum Erfolg einer Therapie und motivieren die Patienten zur Beibehaltung von Ernährungs- oder Bewegungsprogrammen.