Kronen

Je nach Größe des zu ersetzenden Zahndefektes wird zwischen Teil- und Vollkronen unterschieden.

Es muss dabei zwischen vitalen und devitalen, bereits wurzelbehandelten Zähnen unterschieden werden.

Auch Art der technischen Ausführung ist sehr unterschiedlich; wir kennen Vollgusskronen (ganz aus Metall), Kunststoffkronen (häufig als Provisorium verwendet), kunststoffverblendeten Metallgusskronen, keramikverblendete Metallgusskronen, Vollkeramikkronen, Zirkoniumkronen. Bei dieser Vielfalt ist ein deutlicher Preisunterschied (Aufwand und Materialkosten) verständlich.

Beim lebenden Zahn wird bei einer ersten Sitzung in Lokalanästhesie jegliche Karies entfernt und falls nötig, der Zahn mit einem speziellen Aufbaumaterial gestützt. Dann erfolgt der Beschliff zu einer leicht konischen Form, Anschließend wird ein Abdruck des Zahnes genommen und vom Techniker als Arbeitsmodell für die spätere Krone verwendet. Einige Tage danach erfolgt eine „Käppchen- oder Gerüstprobe", bei der der Randschluss der Krone überprüft und die Zahnfarbe bestimmt wird. Man sollte diese Farbauswahl bei Tageslicht vornehmen, um eine wirklich harmonisch und natürlich wirkende Krone, die sich fast unsichtbar in die übrigen Zähne einfügt, zu erzielen.

Passt alles, so kann der Techniker die Keramik auf die Krone aufbrennen, die dann vom Zahnarzt mit einem Spezialzement eingesetzt wird.

Beim devitalen, also bereits wurzelbehandelten Zahn, wird für den Kronenaufbau ein gegossener Wurzelstift empfohlen, da ein devitaler Zahn spröde wird und leichter brechen kann.

Dafür ist eine zusätzliche Sitzung erforderlich.

Auf den Stift wird dann die Krone aufgesetzt.

 

Insgesamt sind für die Herstellung einer Krone also 2 bis 4 Termine beim Zahnarzt einzuplanen. In der Zwischenzeit schützt ein Provisorium den Zahn.