Wurzelspitzenresektion

Bei Entzündungen des periapikalen Gewebes (rund um die Wurzelspitze) kann eine endodontische Behandlung (Wurzelbehandlung) unter Umständen nicht zur kompletten Ausheilung führen.

Bei versagen der konservativen Therapie wird eine Wurzelspitzenresektion als letzter versuch den Zahn zu erhalten notwendig.

In örtlicher Betäubung wird durch einen Zahnfleischschnitt der über der Wurzel liegende Knochen freigelegt und in abgetragen, sowie die Wurzelspitze mit dem Entzündungsgewebe entfernt. Eine Wurzelkanalfüllung dichtet dann die Wurzelschnittfläche ab. Die Wunde wird vernäht.
Nähte können nach 7 bis 10 Tagen entfernt werden.
Eine vorübergehende Schwellung nach der Operation ist meist nach 3 bis 4 Tagen abgeklungen.
Eventuell wird ein Antibiotikum verordnet. Die durch die Resektion entstandene Knochenhöhle füllt sich durch nachwachsendes Knochengewebe.

Die Altenative zur Wurzelspitzenresektion wäre fast immer das Ziehen des Zahnes.
Eine sorgfältig ausgeführte Wurzelbehandlung stellt eine notwendige Aufbauarbeit am Zahnfundament dar, die eine qualitativ hochwertige und langfristige Versorgung ermöglicht.